Von allen guten Geistern verlassen?

Passiert Ihnen das auch, dass Ihnen manchmal ganz unbedacht der Spruch herausrutscht „Ist der denn von allen guten Geistern verlassen?“ Wir feiern in wenigen Tagen das Pfingstfest – und erhoffen uns, dass wir Gottes guten Geist für unser Leben geschenkt bekommen. Dieser Geist kann eine ganze Menge. Er schenkt uns Gott-Vertrauen, auch die heftigen Tage des Lebens zu meistern, statt aufzugeben oder Fehlentscheidungen zu treffen. Er hilft uns, nicht zu resignieren, sondern Gottes Kraft für unser Leben in Anspruch zu nehmen. Er tröstet uns, wenn Dinge misslingen und wir uns am Ende fühlen. Er verbindet uns mit Gott und zeigt sich in vielfältiger Weise. Solche Geistesgegenwart haben wir dringend nötig, damit wir nicht von allen guten Geistern verlassen sind.
„Komm, Schöpfer Geist!“ – so bittet die Gemeinde an Pfingsten und ich verknüpfe diese Bitte mit den Worten eines unbekannten Autors zu einem Gebet, das mir im Alltag hilft:

Komm, Schöpfer Geist, immer dann, wenn die Liebe nicht ganz reicht und schenke mir Großherzigkeit.

 Komm, Schöpfer Geist, immer dann, wenn ich verständlicherweise auf Revanche sinne und gib mir den Mut zum Verzeihen.

Komm, Schöpfer Geist, immer dann, wenn sich bei mir das Misstrauen rührt und hilf mir mit einem Vorschuss an Vertrauen.

Komm, Schöpfer Geist, immer dann, wenn ich mich über die Dummheit anderer ärgere und lass in mir ein herzhaftes Lachen aufsteigen.

Komm, Schöpfer Geist, immer dann, wenn ich gerade aufgeben will und stärke mich für den nächsten Schritt.

Komm, Schöpfer Geist, immer dann, wenn ich mich von Gott und der Welt verlassen fühle und belebe mich durch eine unverhoffte Begegnung. 

Frohe und gesegnete Pfingsttage wünscht Pfarrerin Sabine Löffler-Adam

 

Pfingstsonntag – 31. Mai 2020

Am Pfingstsonntag feiern wir Geburtstag! Nein, keine unzulässige Versammlung von Menschen ist da geplant. Es geht darum, dass unsere Kirche an ihre Geburtsstunde denkt   – das ist der Kern des Pfingstfestes, an dem der Heilige Geist sich auf das Leben in der Welt legt.

Singen dürfen wir noch nicht – Summen ist ausdrücklich erlaubt. Die Orgel wird uns begleiten und Manuela Wittek wird die Lieder für uns mitsingen. Die Hygienevorschriften werden wir einhalten, dazu gehört auch der Abstand von 2 Metern zwischen den Gottesdienstbesucher/innen. Trotzdem finden bis zu 70 Personen in der Kirche Platz, wobei Menschen aus demselben Haushalt ja nahe beieinander sitzen dürfen. Und – darauf dürfen wir doch gerade an diesem Sonntag hoffen: Der Heilige Geist verbindet uns ohnehin auf seine eigne Weise! Der Gottesdienst beginnt zur gewohnten Zeit um 10.00 Uhr.

 

Sonntag, 31.Mai – Pfingstsonntag

10.00 Uhr Gottesdienst in der St.-Ulrich-Kirche (Pfarrer Spieth); das Opfer ist für die aktuellen Notstände bestimmt.

Sonntag, 07. Juni – Trinitatis – Tag der heiligen Dreifaltigkeit

10.00 Uhr Gottesdienst in der St.-Ulrich-Kirche (Pfarrer Spieth); das Opfer ist für die eigene Gemeinde bestimmt.

Sonntag, 14. Juni – 1. Sonntag nach Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst in der St.-Ulrich-Kirche (Pfarrer Adam); das Opfer ist für die Bauaufgaben in der Gemeinde bestimmt.

 

Urlaub

Pfarrer Adam und Pfarrerin Löffler-Adam haben vom 26. Mai bis einschließlich 7. Juni Urlaub. Die Vertretung in dringenden Fällen haben Pfarrer Hilsenbeck (Tel 7812) bis Sonntag, 31. Mai und Pfarrer Spieth (Tel. 13654) vom 1. bis 7. Juni

Urlaub

Pfarrer Spieth hat vom 08. Juni bis 14. Juni Urlaub. Die Vertretung in dringenden Fällen übernehmen Pfarrer Adam und Pfarrerin Löffler-Adam (Tel. 6009).

 


Nachbarschaft – neu erfunden

Nicht erst in Zeiten des Corona-Virus ist jeder auf eine funktionierende Nachbarschaft angewiesen. Neue Wege tun sich mit einer App auf, die 2016 prämiert wurde und sowohl auf nachbarschaftliche Hilfe wie Datenschutz Rücksicht nimmt.
https://nebenan.de/register/kuzcu-gedle
Nach einer Anmeldung und einer Verifizierung der Angaben steht einem guten, solidarischen Miteinander nichts mehr im Wege.


Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.“ (Amos 5,24)

Einwurf des Evangelischen Kirchenbezirks Schwäbisch Gmünd in aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen

Mit großer Sorge nehmen wir die aktuelle gesellschaftliche Situation wahr.

Wir beobachten gefährliche Tendenzen:

  • Meinungsunterschiede werden zu Gegensätzen verschärft und Verbindendes wird zerrissen.
  • Die Sprache im Umgang miteinander wird roher und rücksichtsloser.
  • Politische Thesen werden bewusst provokant formuliert und anschließend halbherzig zurückgenommen.
  • Für allgemeine gesellschaftliche Probleme werden z.B. allein Flüchtlinge verantwortlich gemacht.

Wir sind darüber hinaus zutiefst beunruhigt über die selbstherrlichen und nationalistischen Entwicklungen weltweit.

Als Christinnen und Christen leben wir in großer Freiheit. Deshalb müssen wir uns entscheiden, welche innere Haltung unser Denken, Sprechen und Handeln lenken soll. Wir selbst sind aufgerufen, für unsere christlichen Werte einzutreten. Wir nehmen diese Verantwortung als Kirchenbezirk und Kirchengemeinden wahr, beteiligen uns am gesellschaftlichen Dialog und suchen gemeinsame Lösungen.
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Krankheits- und Urlaubsvertretungen gesucht

Die Evangelische Kirchengemeinde Heubach sucht für ihre Kindergärten Spatzennest und Regenbogen Krankheits- und Urlaubsvertretungen. Die Vergütung erfolgt nach § 3 Nr. 26 EStG, bzw. Minijob. Die Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche oder einer Kirche der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) wird vorausgesetzt.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Evangelische Kirchenpflege, Ingeborg Enßle-Stoppa, Hauptstr. 46 in 73540 Heubach. Tel.: 07173 – 929919 Mail: Kirchenpflege@kirche-heubach.de

 


Sitzen in der Stille

Immer mehr Menschen spüren, dass sie sich erschöpfen im „zu viel“, „zu schnell“, „zu laut“ des Alltags.

Verordnete oder selbstauferlegte Programme zur Erholung erhöhen den Druck, auch das noch zu schaffen.

In den christlichen Kirchen gibt es eine alte Tradition, Kraft zu schöpfen –  in der Stille.       … weiter