Ökumenischer Rundbrief Ostern 2020 in Distrikt und Seelsorgeinheit Rosenstein

Liebe Gemeindeglieder, rund um den Rosenstein. In den nächsten Tagen haben Sie zusammen mit dem Gemeindebrief der evangelschen Kirchengemeinde Heubach einen ökumenischen Gemeindebrief zu Ostern 2020 im Briefkasten. Er ist eine Hilfe für das gemeinsame Gebet in der Familie über die Feiertage der Karwoche und kommt zum Palmsonntag in die Familien.

Ab Dienstag 31.03.2020 finden Sie dann unterstützend hier Lieder zum Mitsingen, weitere Impul-Bilder, Texte und hilfreiche links. Wir freuen uns, wenn Sie gemeinsam mit uns feiern und über Ihre Rückmeldungen.

Verwaltungsangestellte/n im Gemeindebüro (m/w/d) gesucht

Die Evangelische Kirchengemeinde Heubach sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

 

                        Verwaltungsangestellte/n im Gemeindebüro (m/w/d)

 

mit einem unbefristeten Dienstumfang von 20 Wochenstunden.

 

Zu den Aufgaben im Gemeindebüro im Pfarramt gehören insbesondere die Kontakte mit Besucherinnen und Besuchern, der Telefon- und Schriftverkehr, die organisatorische Unterstützung von Ehrenamtlichen und Pfarrern, das Führen der Kirchenbücher sowie Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinde.

Eine gründliche Einarbeitung, auch mit dem Besuch von entsprechenden Fortbildungen, wird zugesagt.

Wir suchen eine Persönlichkeit mit hoher Kommunikationskompetenz und organisatorischem Geschick, vorzugsweise mit Berufserfahrung in einem Sekretariat oder in der Verwaltung.

PC-Kenntnisse und sicherer Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen werden vorausgesetzt. Die Mitgliedschaft in der evangelischen Kirche ist für diese Tätigkeit erwünscht.

Anstellung und Vergütung richten sich nach der Kirchlichen Anstellungsordnung (vergleichbar TVöD).

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden begrüßt.

 

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis spätestens Montag, 4. Mai 2020

an das Evangelische Pfarramt Heubach, Hauptstraße 46, 73540 Heubach.

Telefonische Auskunft erteilt Dr. Volker Beck, Vorsitzender des Kirchengemeinderates, Telefon: 07173/ 714474 bzw. drvolkerbeck@gmx.de

Aktueller Schaukasten

Liebe Gemeindeglieder!

Bis auf weiteres keine Gottesdienste mehr

Ab sofort sind alle Veranstaltungen, Gottesdienste, Gruppen und Kreise abgesagt, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. In Verantwortung füreinander tragen wir das Unsere dazu bei, dass die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird. So können insbesondere Ältere und Schwächere vor Ansteckung geschützt und Betroffene auch weiterhin medizinisch versorgt werden.

Es gibt mutmachende Beispiele dafür, wie Menschen in diesen Tagen aufmerksam sind dafür, was andere brauchen und Verantwortung übernehmen und nicht nur auf sich selbst schauen.

Wozu wir als Christinnen und Christen besonders gerufen sind, ist das Gebet: für erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, für Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte, deren Kraft Grenzen hat, für alle, die sich sorgen.

Eine Möglichkeit ist, jeden Tag um 12 Uhr alles andere für einen Moment zu lassen und zu beten – vielleicht mit den folgenden Fürbitten, die aus der Gemeinschaft der lutherischen Kirchen stammen:

O Gott, unser Heiland, zeige Dein Erbarmen für die ganze Menschheitsfamilie, die gerade in Aufruhr ist und beladen mit Krankheit und Angst. Höre unser Rufen, o Gott.

Komm uns zur Hilfe nun, da sich das Coronavirus auf der ganzen Erde ausbreitet. Heile die, die krank sind, unterstütze und beschütze ihre Familien, Angehörigen und Freunde vor Ansteckung. Höre unser Rufen, o Gott.

Schenk uns deinen Geist der Liebe und Besonnenheit, auf dass wir zusammenwirken, um die Ausbreitung des Virus und seine Wirkungen einzuschränken und zum Erliegen bringen zu können. Höre unser Rufen, o Gott.

Mach uns wach, aufmerksam und vorausschauend im Blick auf die Bekämpfung von Krankheiten überall: die Malaria, das Dengue-Fieber, die HIV-Krankheit und die vielen anderen Krankheiten, die bei Menschen Leid verursachen und für etliche tödlich enden. Höre unser Rufen, o Gott.

Heile unsere Selbstbezogenheit und unsere Gleichgültigkeit, wo wir uns nur dann sorgen, wenn wir selbst vom Virus oder anderem Leid getroffen sind. Eröffne uns Wege, aus unserer Zaghaftigkeit und Furcht hinaus, wenn unsere Nächsten für uns unsichtbar werden. Höre unser Rufen, o Gott.

Stärke und ermutige die, die im Gesundheitswesen, in Praxen und Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und anderen Bereichen der Medizin arbeiten: Pflegende, Fürsorgende, Ärztinnen und Ärzte, Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger, Mitarbeitende in Krankenhäuser – alle, die sich der Aufgabe widmen, für Kranke und ihre Familien zu sorgen. Höre unser Rufen, o Gott.

Inspiriere die Forschenden, die an Impfstoffen, Medikamenten und der Herstellung medizinischer Ausstattung arbeiten. Gib ihnen Erkenntnisse und Weitblick. Höre unser Rufen, o Gott.

Erhalte die Menschen, deren Arbeit und Einkommen durch Schließungen, Quarantänen, geschlossene Grenzen und andere Einschränkungen bedroht sind. Beschütze alle, die reisen müssen. Höre unser Rufen, o Gott.

Leite die politisch Verantwortlichen, dass sie die Wahrheit sagen und danach handeln. Halte die Ausbreitung von Falschinformation und Gerüchten zurück. Hilf, dass Gerechtigkeit waltet, sodass allen Menschen auf der Erde Heil und Heilung erfährt. Höre unser Rufen, o Gott.

Heile unsere Welt. Heile unsere Körper. Stärke unsere Herzen und Sinne. Und in der Mitte des Aufruhrs gib uns Hoffnung und Frieden. Höre unser Rufen, o Gott.

In deinen gnädigen Armen halte alle, die gestorben sind und die in dieser Zeit sterben werden. Tröste ihre Hinterbliebenen, tröste die, die verzweifelt sind. Höre unser Rufen, o Gott.

Gedenke deiner Familie, der ganzen Menschheit, und deiner ganzen Schöpfung, in deiner großen Liebe. Amen.

Wer ein Anliegen hat, seelsorgerliche und praktische Hilfe braucht, wende sich an die beiden Pfarrämter: Heubach Nord: Tel. 13654 und Heubach-Süd: Tel. 6009

Nachbarschaft – neu erfunden

Nicht erst in Zeiten des Corona-Virus ist jeder auf eine funktionierende Nachbarschaft angewiesen. Neue Wege tun sich mit einer App auf, die 2016 prämiert wurde und sowohl auf nachbarschaftliche Hilfe wie Datenschutz Rücksicht nimmt.
https://nebenan.de/register/kuzcu-gedle
Nach einer Anmeldung und einer Verifizierung der Angaben steht einem guten, solidarischen Miteinander nichts mehr im Wege.

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Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.“ (Amos 5,24)

Einwurf des Evangelischen Kirchenbezirks Schwäbisch Gmünd in aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen

Mit großer Sorge nehmen wir die aktuelle gesellschaftliche Situation wahr.

Wir beobachten gefährliche Tendenzen:

  • Meinungsunterschiede werden zu Gegensätzen verschärft und Verbindendes wird zerrissen.
  • Die Sprache im Umgang miteinander wird roher und rücksichtsloser.
  • Politische Thesen werden bewusst provokant formuliert und anschließend halbherzig zurückgenommen.
  • Für allgemeine gesellschaftliche Probleme werden z.B. allein Flüchtlinge verantwortlich gemacht.

Wir sind darüber hinaus zutiefst beunruhigt über die selbstherrlichen und nationalistischen Entwicklungen weltweit.

Als Christinnen und Christen leben wir in großer Freiheit. Deshalb … weiter


Krankheits- und Urlaubsvertretungen gesucht

Die Evangelische Kirchengemeinde Heubach sucht für ihre Kindergärten Spatzennest und Regenbogen Krankheits- und Urlaubsvertretungen. Die Vergütung erfolgt nach § 3 Nr. 26 EStG, bzw. Minijob. Die Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche oder einer Kirche der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) wird vorausgesetzt.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Evangelische Kirchenpflege, Ingeborg Enßle-Stoppa, Hauptstr. 46 in 73540 Heubach. Tel.: 07173 – 929919 Mail: Kirchenpflege@kirche-heubach.de


 

Sitzen in der Stille

Immer mehr Menschen spüren, dass sie sich erschöpfen im „zu viel“, „zu schnell“, „zu laut“ des Alltags.

Verordnete oder selbstauferlegte Programme zur Erholung erhöhen den Druck, auch das noch zu schaffen.

In den christlichen Kirchen gibt es eine alte Tradition, Kraft zu schöpfen –  in der Stille.

Was jeder für sich allein tun kann, vertieft sich im gemeinsamen Schweigen.

Seit Jahren gibt es jeden Monat, an jedem zweiten und vierten Freitag im Monat, um 19 Uhr in der St.-Ulrich-Kirche das Angebot des „Sitzens in der Stille“. Ausnahme: im August ist kein „Sitzen in der Stille.“

Sie müssen nichts mitbringen außer warmer und bequemer Kleidung.

Wir sitzen auf Stühlen. Nach dem Beginn „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ wird ein biblischer Text gelesen. Danach schweigen wir 15 Minuten. Nach einem Gong besteht die Möglichkeit, schweigend eine Runde im Kreis zu gehen, anschließend wird erneut 15 Minuten geschwiegen.

Nach einem weiteren Gong bitten wir um Gottes Segen und gehen wieder auseinander.

Es ist nicht notwendig, jedes Mal teilzunehmen. Sie sind jederzeit herzlich willkommen.

Pfarrer Thomas Adam