Kindergarten Regenbogen

Der evangelische Kindergarten „Regenbogen“ liegt in der Stadtmitte von Heubach und wurde 1957 mit dem angrenzenden Gemeindehaus gebaut, 2006/2007 neu konzipiert und im Juni 2008 eingeweiht. Träger ist die evangelische Kirchengemeinde Heubach. Der Kindergarten besteht aus 2 Gruppen.

Kontakt: Tel. 07173/8907

Die nachfolgenden Informationen zu unserem Kindergarten und seiner Konzeption steht Ihnen auch als kompaktes PDF-Dokument zum Download hier zur Verfügung.

 

Aufnahmekriterien:

Ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr werden Kinder bei uns aufgenommen. Die Aufnahme wird von der Stadt Heubach für alle Kindergärten im Stadtgebiet koordiniert.

Öffnungszeiten:

  • Regelöffnungszeit:
    Montag – Freitag 7:30 – 12:30 Uhr
    Montag – Mittwoch 14:00 – 16:00 Uhr
  • Verlängerte Öffnungszeit:
    Montag – Freitag 7:00 – 13:00 Uhr
  • Ganztagesbetreuung:
    Montag – Mittwoch 7:00 – 16:00 Uhr
  • Donnerstag- und Freitagnachmittag geschlossen

Team:

In unserer Einrichtung arbeiten zur Zeit sieben pädagogische Fachkräfte:

2 Erzieherinnen zu 100% (Leitung und Gruppenleitung)
3 Erzieherinnen zu 50% (Zweitkräfte)
1 Anerkennungspraktikantin
1 Erzieherin als Teilzeitkraft (Vertretungen)

Einmal im Jahr wird ein Ferienplan in Anlehnung an die Schulferien erstellt. Weitere Schließungstage werden frühzeitig bekanntgegeben und so gering wie möglich gehalten.

Ziele unserer Einrichtung:

Die Kinder sollen in unserem Kindergarten einen Ort der Geborgenheit und Sicherheit erfahren, an dem sie sich mit ihrer individuellen Persönlichkeit angenommen fühlen.

So erleben sie christliches Miteinander.

Es kommt uns im Kindergarten nicht darauf an, dass ein bestimmtes Wissen oder bestimmte Fähigkeiten in einem festgeschriebenen Zeitraum erreicht werden und überprüfbar sein müssen.

Soziales Lernen hat Vorrang vor sachbezogenem Lernen. Die altersgemischten Gruppen ermöglichen viele Erfahrungen hinsichtlich des sozialen Lernens, indem die Kinder Gemeinschaft, Toleranz, Akzeptanz, Nächstneliebe und Achtung erfahren und weitergeben.

Lernen im Kindergarten lässt Raum für individuelle Möglichkeiten und Interessen der Kinder. Unsere pädagogische Arbeit bezieht sich immer wieder von Neuem auf Situationen und Bedürfnisse der Kinder, die im alltäglichen Kindergartengeschehen deutlich werden und für die Kinder von Wichtigkeit sind.

Unsere Zielvorstellungen enden nicht mit dem Eintritt in die Grundschule, sondern wir verstehen sie als Grundlage für den weiteren Lebensweg. Daher ist für uns eine Förderung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes in allen Bereichen wichtig.

 “ Solange die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln,
sind sie älter geworden, gib ihnen Flügel.“
(aus Indien)

Wir finden es wichtig:

  • uns Zeit zu nehmen für das Kind
  • die Bedürfnisse des Kindes ernst zu nehmen, aufzunehmen und flexibel auf Situationen zu reagieren
  • eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich das Kind wohl und geborgen fühlt und mitbestimmen darf
  • mit den Kindern Freude zu erleben und ihnen Freiräume zu zugestehen
  • mit den Kinder „Neues“ zu entdecken, und vielfältige Erfahrungen zu machen
  • auch Fehler zu zulassen
  • auf die Rechte jedes einzelnen Kindes zu achten

Unser Tagesablauf:

Um den Kindern ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit zu geben, ist es uns wichtig, dass wir in unserer Einrichtung einen festen Tagesablauf haben.

700 Uhr Öffnung des Kindergartens für Ganztages- und VÖ-Kinder
7:30 – 9.00 Uhr „Bringzeit“ und Empfang aller Kinder
7:00 – 9:00 Uhr Freispielzeit
ab 8:30 – 9:00 Uhr Aktionen für die 5-6jährigen (Schlauberger)
9:00 – 10:00 Uhr Vesperzeit im „Vespergärtle“ (beide Gruppen)
ab 10:00 Uhr gezielte Förderangebote in Kleingruppen
11:45 – 12:30 Uhr Stuhlkreis oder Garten
12:00 – 12:30 Uhr flexible Abholzeit in den Gruppen
12:00 – 13:00 Uhr Mittagessen der Ganztages- und VÖ-Kinder
13:00 Uhr Abholzeit der VÖ-Kinder
13:00 – 14:00 Uhr Mittagsruhe der Gantageskinder
14:00 – 16:00 Uhr Freispielzeit für alle Kinder
16:00 Uhr Kindergartenende ( die Kinder werden zur Türe gebracht)

                                 

Schwerpunkte unserer Arbeit:

Christliche Erziehung:
Die christliche Erziehung ist ein wichtiger Schwerpunkt in unserer Kindergartenarbeit. Sie stellt jedoch nicht immer einen gesonderten Teil dar, sondern ist das Fundament unseres täglichen Miteinander. Es ist eine ganzheitliche Erziehung, die in allen Lebens- und Erfahrungsbereichen sichtbar wird. Für uns bedeutet das:

  • Jedes Kind soll das Vertrauen gewinnen, einzigartig und von Gott angenommen zu sein.
  • Sie lernen biblische Geschichten kennen.
  • Die Kinder erleben die Natur als Schöpfung Gottes und lernen sie zu achten und zu bewahren.
  • In Liedern und Gebeten erfahren die Kinder Freude, Dank und Vertrauen.
  • Wir gestalten und feiern kirchliche Feste und Gottesdienste als Ausdruck der Freude und der Gemeinschaft.

Das Freispiel:

Unter Freispiel wird das selbstständige Spiel des Kindes verstanden. Es nimmt den größten Zeitraum innerhalb des Kindergartentages ein.

Das Freispiel fördert in hohem Maße die Selbstständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Sozialkompetenz des Kindes.

Spiel ist der Königsweg zu Intelligenz, kreativem Denken und Freude.

Das Spiel ist immer eine zweckfreie und freiwillige Tätigkeit, zu der das Kind von sich aus bereit sein muss. Spielen kann niemals erzwungen werden, ansonsten ist das für das Kind kein echtes Spiel. Das Kind kann aber aufgefordert , angeregt und motiviert werden, was durch andere Kinder oder Erwachsene erfolgen kann.

Das Freispiel bietet aber auch Gelegenheit das Kind „freizulassen“, das heißt, es ist ihm auch einmal die Freiheit zum „Nichtstun“ bzw. zum Beobachten und Zuschauen zu gewähren, wenn es ihm Bedürfnis ist.

Das kindliche Spiel ist die natürliche Ausgangsbasis für optimales Lernen, für persönliche Bestleistungen und Wohlbefinden.

Es dient dem Prozess des Sich – vertraut – machen

  • mit dem Körper         –   Funktionsspiele
  • den Dingen               –  Konstruktionsspiele
  • dem Lebendigen       –  Rollenspiel
  • dem Miteinander       –  Regelspiel

Lernen durch aktives „Er – leben“ und „Be – greifen“

Spielen und Lernen im Kindesalter sind so eng miteinander verknüpft, dass eine Trennung der beiden Bereiche  nicht möglich ist.

Kinder lernen mit allen Sinnen gleichzeitig.

Als Ergänzung zum Freispiel bieten wir den Kindern aus allen Bildungs- und Entwicklungsfeldern des“ Orientierungsplanes für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten“,  spielerische Lernangebote an.

  • Körper: (Bewegung / Gesundheitserziehung / Körperbewusstsein)
  • Sinne: (entwickeln, schärfen und schulen der Sinne)
  • Sprache und Sprechen:
  • Denken:
  • Gefühl und Mitgefühl:
  • Sinn, Werte und Religion

Bei diesen angeleiteten Lernangeboten wird neben dem Thema auch die Ausdauer, die Konzentration, die Arbeitshaltung und das Gruppenverhalten gefördert.

Erkläre mir,
und ich vergesse.
Zeige mir,
und ich erinnere.
Lass es mich tun,
und ich verstehe.

(Konfuzius)

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