Martin Luther und Dietrich Bonhoeffer – zwei Christen und Theologen im Widerstand

 

Sowohl Luther als auch Bonhoeffer haben sich in ihrer sehr unterschiedlichen historischen Situation zum Widerstand herausgefordert gesehen, praktischen Widerstand geleistet und dabei ihr Leben riskiert und es – wie Bonhoeffer – verloren. Was steckt hinter Luthers berühmtem Satz: „Widerrufen kann und will ich nichts, weil wider das Gewissen zu handeln nicht sicher und nicht lauter ist“, und wie kommt Bonhoeffer im Jahr 1933 schon zu seiner Überzeugung, dass es angesichts der beginnenden Judenverfolgung des Staates Aufgabe der Kirche ist, „nicht nur die Opfer unter dem Rad zu verbinden, sondern dem Rad in die Speichen zu fallen“? Woran hat sich ihr Widerstand entzündet und wie haben sie ihn begründet? Das wird der Vortrag an Beispielen aus ihrem Leben aufzeigen und danach fragen, wo das Lebenszeugnis dieser beiden Männer und ihre theologischen Begründungen des politischen Widerstandsrechts heute noch relevant sind. Eine Begegnung mit diesen beiden hochinteressanten, für unsere Kirche so prägenden Lebensbildern ermöglicht Pfarrer Klaus Hoof am Montag, dem 23. Oktober, um 19.30 Uhr. Dazu wird herzlich eingeladen ins Dietrich-Bonhoeffer- Haus, wenn der ehemalige Klosterpfarrer von Maulbronn bzw. Klinikseelsorger in Geislingen über „Martin Luther und Dietrich Bonhoeffer – zwei Christen und Theologen im Widerstand“ spricht.

Das zu Ende gehende Jubiläumsjahr der Reformation ist dem in Bad Überkingen lebenden Ruhestandspfarrer dabei Anlass, zu uns nach Heubach zu kommen.


 

Bookmark the permalink.

Comments are closed.