Baublog Außensanierung St. Ulrichkirche

13. Juni 2015 Fast geschafft2015-06-13_173202 Schiff Nordseite

Fast sind sie fertig geworden, die Mitarbeiter der Firma Bäuerle. Es fehlt nur noch wenig, dann ist die Nordseite des Schiffs komplett umgedeckt. Die Lattung wurde ausgetauscht, der Kamin etwas gekürzt und die neuen Biberschwänze sind angebracht. Hoffen wir, dass die männliche Mausohrkolonie „ihr“ generalüberholtes Zuhause annimmt.

Leider kan2015-04-21_Turmhahnn der Turmhahn gar nicht mitverfolgen, wie „seine“ Kirche sich neu einkleidet. Aber er selbst ist derzeit in Calw, wo ihm die Firma Perrot ein frisches Goldgewand auf den Leib schneidert.

 

 

12. Juni 2015 Schöne Schmotzete

Inzwischen sieht man2015-06-12_173325 Fassade die großen Quadersteine des Fundaments und die Mauersteine im unteren Bereich der Kirchenmauer nicht mehr. Ein erster Putz, der verhindern soll, dass Wasser hochsteigt und die Mauer schädigt, ist aufgebracht.

 

 

 

2015-06-09 12-54-06 06 Dohlennest

9. Juni 2015 Völlig unbeeindruckt

Lärm, Staub und Menschen in nächster Nähe – völlig unbeeindruckt brüten die Dohlen in einer der Fensternischen auf der Ostseite. Den Blick der Kamera in die Kinderstube haben sie kaum wahrgenommen.

Ob es der Kirchenmaus wohl gefällt, dass das Dach offen ist. Wir riskieren einen Blick von der Kirchenbühne in den Himmel. Trotz Sicherungsnetz tut man gut daran, einen Sturzhelm zu tragen.2015-06-09 12-54-07 03 Offenes Dach

 

 

 

 

 

2015-06-02 17.55.24 Fugen

 

2. Juni 2015 Ob das wohl gut geht?

Fuge für Fuge wird geöffnet, weil zwischen dem Naturstein an der Chorseite der Kirche früher falsches Fugenmaterial verwendet wurde. Bei genauerem Hinweisen kann man fast Angst bekommen, ob nicht alles aus den Fugen gerät. Aber keine Angst: hier sind Fachleute am Werk.

Gerade war er noch an seinem angestammten Platz, unser Gockel auf dem Turmdach der „grünen“ Kirche. Unter einem guten Stern bewacht er seit Jahrhunderten die Kugel, die Dokumente früherer Zeiten enthält. Bei den Arbeiten am Turm 1904 und 1927 sowie 1969 wurden jeweils Texte, aber auch Münzen eingelegt, die der Nachwelt einen Eindruck verschaffen sollen, was Menschen damals bewegte.2015-04-30 11-46-54 47 Abnahme Helmzier Detail

30. April 2015 Stück u2015-04-30 11-46-55 07-R_Sinz Kopf älteste Glockem Stück wird der Turm geleert

Die beiden kleinsten und ältesten Glocken sollen künftig zur Ehre Gottes läuten – so wie bis Ende der 1960er Jahre. Dazu wurde die kleinste, 60 kg schwere Glocke zur Überarbeitung aus der Glockenstube entnommen. Dabei erst konnte man den bärtigen Männerkopf erkennen, der an der Halterung der Glocke am Joch gestaltet ist.2015-04-30 11-46-54 10 Blick auf St. Bernhard

Und wenn man schon mal auf dem Turm ist, genießt den neuen Blick auf die katholische St.-Bernhard-Kirche in unmittelbarer Nähe.

Erst bei näherem Hinsehen versteht auch der Laie, dass die komplette Dachneudeckung ihren Sinn macht. Insbesondere die Nordseite des Turms und das Dach des Chores weisen erhebliche Mängel auf.2015-04-30 11-46-55 29 Chordach

 

 

28. April 2015

Hören Sie schlecht? Falls Sie den Eindruck haben, Sie hören beim Läuten zu den Gottesdiensten schlecht, dann kann ich Sie beruhigen: Der Motor einer Glocke wird repariert, der Klöppel einer anderen Glocke ausgetauscht, deshalb stehen im Moment nur zwei der vier Glocken zur Verfügung. Die Firma rechnet damit, dass die Vorarbeiten bis mindestens Mitte/ Ende Juni andauern. Dann werden die überarbeiteten Zifferblätter, die ältesten Glocken mit Motoren ausgestattet und ins Geläut einbezogen sein und auch die bisherigen Glocken wieder erklingen.

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13. April 2015

Langsam geht das Gerüst bis zum – ja, was ist eigentlich an der Spitze unseres Kirchturms zu sehen? Hätten Sie’s gewusst?! Es ist nicht nur ein Hahn, wie er auf vielen evangelischen Kirchen zu sehen ist, sondern noch ein Pfeil und ein Stern.

Wer den Kirchgarten bisher von der Nordseite betreten hat, kennt den Epitaph für Pfarrer Ofterdinger.S009 5121 Offterdinger

An dieser Stelle klafft jetzt eine Lücke, denn sowohl die Steinepitaphe wie auch Pfarrer Ofterdinger werden überarbeitet.

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1. April 2015 – Das Gerüst wächst

Inzwischen ist fast der gesamte Turm mit einem Gerüst umgeben und auch um die Kir2015-03-31 17-11-57 05che herum sieht man, wie die Handwerker Runde um Runde das Gerüst hochziehen.

Der Bagger hat mächtige Baumstümpfe, die die bisherige Gartenpfleg2015-03-31 17-11-33 04e erschwert haben, auf einen Haufen getan. Auch diese vorbereitenden Arbeiten für die Neuanlage des Kirchgartens gehören zu den Maßnahmen, die die Kirchengemeinde sich vorgenommen hat.

Heute war ein Pressetermin, bei dem Pfarrer Adam einige Gründe und Hintergründe der Arbeiten in Höhe von rd. 606.000 Euro beschrieben hat.

24. März 2015 – Aller Anfang ist schwer

Nach langer Planung über mehrere Jahre hinweg, Architektenauswahl, Kostenberechnung und mehrfacher Neuberechnung, Zuschussbeantragung, Genehmigung durch Oberkirchenrat und vielen weiteren Schritten sah es Ende 2014 so aus, als wenn gleich mit dem neuen Jahr die Außensanierung der St.- Ulrich-Kirche starten könnte.

Doch plötzlich hieß es: Die Genehmigung des Denkmalamtes fehlt. Hier hatte es einen Personalwechsel gegeben und die Gespräche zwischen Bauherr, Architekt und Denkmalbehörde aus dem Jahr 2014 schienen Schall und Rauch zu sein.

Die meisten Handwerker waren schon beauftragt, die Angebote natürlich nur eine begrenzte Zeit zu halten und dann stand alles still. Bis, ja bis am 2. März 2015 vom Landesamt für Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Stuttgart grünes Licht kam.

2015-03-24 0082015-03-24 015Seither geht es jeden Tag auf der Baustelle weiter. In den Drainage-graben rund um die Kirche wird das Baugerüst gestellt. Parallel dazu wird das Gerüst am Turm von Hand hochgezogen. Die Kastanie wird mit einem Bauzaungitter vor Beschädigungen des Wurzelwerks durch schwere Maschinen geschützt.

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