Ostern

Wo zwei oder drei

Ökumenischer Rundbrief Ostern 2020 in Distrikt und Seelsorgeinheit Rosenstein

Dieser Gemeindebrief Ostern 2020 (hier als PDF zum runterladen) ist eine Hilfe für das gemeinsame Gebet in der Familie über die Feiertage der Karwoche und kommt zum Palmsonntag in die Familien. Der hier vorgeschlagene Ablauf einer Gebetszeit zuhause kann mit den Gedanken auf den folgenden Seiten auf den jeweiligen Feiertag angepasst werden. Dazu kommt auch noch das Brauchtum der Kar- und Ostertage, das auch in der Familie seinen Platz finden kann.

Gottesdienste der katholischen Seelsorgeeinheit Rosenstein

Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde Heubach

Ansprechpartner der Gemeinden


Dies ist ein Ausschnitt aus den Chorfenstern der Kirche St. Bernhard in Heubach, die von Wilhelm Geyer in den 50er Jahren gestaltet wurden. In der Mitte der Darstellung steht Maria von Magdala mit ihrem Ölgefäß, der Engel links von ihr verweist auf das leere Grab und der Auferstandene steht neben ihr, sie denkt zunächst er sei der Gärtner, erst als er sie beim Namen nennt, erkennt sie ihn. (Johannesevangelium, Kap. 20)

Liebe Gemeindeglieder rund um den Rosenstein,

schweren Herzens werden landauf landab in den Gemeinden Gottesdienste abgesagt, Gruppen und Kreise treffen sich nicht mehr und auch alle anderen Veranstaltungen in den Gemeinden finden bis auf Weiteres nicht statt. Zu Recht wird alles „heruntergefahren“, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Eine ganz und gar ungewöhnliche Situation, die uns als Verantwortliche der verschiedenen Kirchengemeinden berührt und nahe geht: gerade jetzt würden wir uns doch viel lieber miteinander versammeln, gemeinsam beten oder uns durch das Abendmahl stärken lassen.

Wir wollen dennoch in Gemeinschaft bleiben und vertrauen auf die Verheißung Jesu: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Matthäus 18, 20). Mit diesem „Extrablatt“ zur Karwoche und zu Ostern geben wir Ihnen etwas an die Hand, damit sie auch zu Hause feiern können. Sie finden auf diesen Seiten Anregungen für kleine Andachten und Gebetszeiten.

Bald beginnt die Karwoche, die an die schwerwiegende Wahrheit unseres Lebens rührt, dass unsere Pläne immer wieder durchkreuzt werden, so wie wir es in diesen Tagen erleben. Sie zeigt uns etwas ganz Wesentliches: die Sym-Pathie Gottes, sein Mit-leiden mit uns Menschen und der Welt. Und wir gehen auf Ostern zu –Aufstand des Lebens gegen den Tod. Gott schenkt uns die belebende Hoffnung, dass Trauer und Tränen, Ängste und Krisen nicht das letzte Wort behalten.

Vielleicht entdecken wir alle in diesen Zeiten Gott wieder neu und lassen uns von seiner Kraft und Lebenssehnsucht verwandeln.

Eine behütete und gesegnete Zeit wünschen Ihnen das Pastoralteam der Seelsorgeeinheit Rosenstein und die Pfarrer und Pfarrerinnen des Distrikts, Rosenstein, Pastor Nils Dollinger und Diakon Lars Wittek


MITEINANDER

Ökumenischer Rundbrief Ostern 2020

Hier können Sie gedruckte Version herunterladen. Laden Sie Andere ein, indem Sie den Link zu dieser Seite oder diese PDF teilen. Gerne schicken wir Ihnen bei Bedarf auch ein Exemplar zu, wenden Sie sich einfach an Ihr Pfarramt.

Die links auf dieser Seite leiten auf Seiten andere Anbieter, für deren Inhalt wir nicht haften. Trotzdem laden wir Sie ein z.B. die links zu Bibelstellen zu nutzen, die auf die Seite des ERF leiten. Dort können Sie neben der Bibelsuchstelle auch ganz einfach die Bibelübersetzung wählen, die Sie gewohnt sind.


Gottesdienste aus der katholischen Seelsorgeeinheit Rosenstein

Wir nehmen Gottesdienste auf, die sehr kurz gehalten sind, normalerweise ungefähr 30-40 Minuten, die Osternacht wird sicher etwas länger gehen. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei.

Zu finden unter: www.kirchengemeinde-heubach.de/Kircheonline

Für Palmsonntag wird er als Vorabendmesse gefeiert und steht am Palmsonntag schon vormittags zum Download bereit.
Für Gründonnerstag steht er ungefähr ab 18.00 Uhr zum Download bereit.
Für Karfreitag ist ungefähr ab 14.00 Uhr der Download möglich.
Die Osternacht wird am Samstag, um 20.30 Uhr als Lifestream übertragen und kann danach auch als Download gesehen werden. Der entsprechende Link ist ebenfalls auf der oben genannten Internetseite zu erfahren.
Der Gottesdienst am Ostersonntag ist am Nachmittag zum Download bereit.
Der Gottesdienst am Ostermontag ist ebenfalls am Nachmittag zum Download bereit.

zum Anfang der Seite


Gottesdienst aus der evangelischen Kirchengemeinde Heubach

Die evangelische Kirchengemeinde Heubach hat einen neuen Videokanal unter
https://www.youtube.com/channel/UCpx4qFEDmRhZGPyQIC84Q-A.
Hier wird am Ostersonntagmorgen um 8.30 Uhr eine Osternacht in und an der St.-Ulrich-Kirche zum Mitfeiern online gehen.

Die weiteren Gottesdienste:

Angebote für Familien und Kinder


Palmsonntag (5.April 2020)

Bei der Palmsonntagsprozession ist es in Mögglingen seit Jahren Brauch, dass ein Esel den Weg der Gemeinde begleitet. Besonders für Kinder ist dieser nette Esel ein Anziehungspunkt. Er ist ja auch das Reittier des Friedenskönigs. (Prophet Sacharja)

Schriftwort
Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf dem Weg aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe! (Mt 21.5.8-9)

Gedanken zum Evangelium
Mit Palmsonntag beginnt die Heilige Woche. Wir feiern den Einzug Jesu in Jerusalem. Doch sein Einzug ist kein Triumphzug. Auf einer Eselin zieht Jesus in Jerusalem ein, auf dem Lasttier der Armen. Wie anders ist doch dieser Jesus. Er zeigt, auf welcher Seite er steht. Für die Ausgegrenzten, Kranken und Einsamen möchte Jesus da sein. Sie will er aufrichten und heilen. Die grünen und bunten Palmzweige unterstreichen diese lebensbejahende Botschaft. Sie stehen im Frühling für das neu aufblühende Leben. Bevor wir mit Jesus den leidvollen Weg bis zum Kreuz mitgehen, sind diese grünen Zweige ein Zeichnen der Hoffnung: Zu Ostern ist uns neues Leben geschenkt. Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!

Segenswort
Der gute Gott segne uns und alle, die zu uns gehören. Möge unser Weg durch diese Karwoche ein guter Weg sein.

Schrifttexte zum Weiterlesen
Jes 50,4-7; Phil 2,6-11; Mt 21,1-11; (Mt 26,14 – 27,66)

Lieder
Singt dem König Freudenpsalmen… (GL 280), Melodie: hier Text: hier
Meine Hoffnung und meine Freude… (EG 576 / GL 365), Melodie und Text: hier

zum Anfang der Seite


Montag (6.April 2020)

Worte der Hoffnung Andacht zur Tageslosung (erst ab 6.4.2020 online) mit Pfarrer Rudolf Spieth und KGR-Trio

zum Anfang der Seite


Gründonnerstag (9.April 2020)

Diese Abendmahlsszene befindet sich in den Chorfenstern der evangelischen Ulrichskirche in Heubach. Links ist Jesus zu sehen, der vom Lieblingsjünger Johannes gefragt wird, wer es wohl sei, der ihn verraten wird. Und ganz rechts ist Judas zu sehen, der einen Geldbeutel hat und als einziger dem Betrachter den Rücken zustreckt.

Schriftwort
Jesus stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.
Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen? Jesus sagte zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen.
Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. (aus: Johannes 13, 1–15)

Gedanken zum Evangelium
Wenn ich in einer Kurzfassung formulieren sollte, was den Kern unseres Glaubens ausmacht, dann sehe ich unweigerlich die Szene der Fußwaschung vor mir, als Jesus zu Petrus sagt: „Wenn ich dich nicht wasche, hast Du keinen Anteil an mir.“ Gott gibt Anteil an seinem Leben, er nimmt Anteil an unserem Leben. Es ist gar nicht so einfach, zu zu lassen, dass andere ohne eine Gegenleistung für mich da sind. Gottes Dienst an uns ist bleibend, auch wenn wir keinen Gottesdienst feiern können. Menschendienst ist Gottesdienst, das ist das Beispiel Jesu.

Gebet
Liebender Gott, am Abend vor seinem Leiden hat dein geliebter Sohn das Gastmahl der Liebe gestiftet. Lass uns im gemeinsamen Mahl in unseren Häusern und in der Zuwendung zu unseren Nächsten spüren, dass Du uns Nahe bist. So können wir auch schwere Zeiten miteinander bestehen, so dürfen wir uns auf die Feier des Osterfestes freuen. Lass keinen Menschen ganz allein sein. Amen.

Lieder
Wenn wir das Leben teilen… (GL 474) Text mit Auslegung: hier Melodie als Orgelspiel: hier
Ubi caritas et amor… (EG 571 / GL 445), Melodie und Text: hier

zum Anfang der Seite


Karfreitag (10.April 2020)

Schriftwort
Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Sie, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
(Aus Johannes 18,119,42)

Beim Hinaufgehen auf die Kanzel in der evangelischen Kirche in Bartholomä tritt ganz besonders für den Prediger das Kreuz in den Blick. Direkt darunter steht ein Becken mit der Möglichkeit, eine Kerze des Gebetes zu entzünden. Die Kirchen sind über die Tage geöffnet und eine Gelegenheit, sich zum stillen Gebet dort hinzusetzen.

Gedanken zum Schriftwort
Vielleicht ist es der Tag, auf den man dieses Jahr am ehesten „verzichten“ könnte – wirft er doch irgendwie seine Schatten schon seit Wochen auf unser gesamtes Leben: Der Karfreitag. Wir denken an Jesu Kreuzigung, an die Angst, an den Schmerz, an das bedrohte und zu Ende gehende Leben. Und da ist die Frage, ob Gott uns verlassen hat und ob wir auf uns allein gestellt sind.
„Da sagte Jesus zu seiner Mutter: „Frau, sieh doch! Er ist jetzt dein Sohn“ Dann sagte er zu dem Jünger: „Sieh‘ doch, sie ist jetzt deine Mutter!“
Was für eine Botschaft, aus dem Mund des Sterbenden: Er verweist die Menschen aneinander. Gott vertraut uns einander an. Das Miteinander ist hier nicht zu Ende. Es beginnt. Unter dem Kreuz stehend, angesichts des leidenden Gottes: „Sieh doch!“ Angesichts der Bedrohung und der Angst. Es gibt nichts, was uns auseinanderbringt oder eine/n alleine stehen lässt. Vor allem unter dem Kreuz nicht. Vergessen wir grade in diesem die Menschen nicht, die sehr viel weniger Mittel gegen die Bedrohung haben. Sie sind an uns gewiesen. Und wir an sie.
Gott vertraut uns einander an. Und er traut uns einander zu. Auch wenn es ganz still wird – so wie wir das in den Gottesdiensten zur Todesstunde Jesu nacherleben. Gott traut uns zu, füreinander da zu sein. Er spricht uns die Kraft zu. Er traut uns die Hoffnung zu. Vielleicht die größte Aufgabe, an diesem Karfreitag. Wir sind einander anvertraut, die Hoffnung ganz festzuhalten. Wir sind aneinander verwiesen, schon am Karfreitag vom Osterfest etwas zu erwarten: Nämlich die Auferstehung zum Leben!

Meditation
Ich kenne einen,

der ließ sich von uns die Suppe versalzen
der ließ sich von uns die Chancen vermasseln
der ließ sich von uns das Handwerk legen
der ließ sich für dumm verkaufen
der ließ sich einen Strick drehen

der ließ sich an der Nase herumführen
der ließ sich übers Ohr hauen
der ließ sich von uns kleinkriegen
der ließ sich von

uns in die Pfanne hauen

der ließ sich von uns aufs Kreuz legen
der ließ sich von uns Nägel mit Köpfen machen
der ließ sich zeigen was ein Hammer ist
der ließ sich von uns festnageln auf sein Wort

der ließ sich seine Sache was kosten
der ließ sich sehen am dritten Tag –
der konnte sich sehen lassen.
Lothar Zenetti

Gebet
Herr Jesus Christus,

du warst arm und elend,
gefangen und verlassen wie ich.

Du kennst alle Not der Menschen,
du bleibst bei mir,
wenn kein Mensch mir beisteht.

Du vergisst mich nicht und suchst mich.
Darauf verlasse ich mich. AMEN Dietrich Bonhoeffer

Lieder
Bleibet hier, und wachet mit mir… (EG 787.2 / GL 286), Melodie und Text: hier
Kreuz, auf das ich schaue… (EG 548 / GL 270), Text mit Auslegung: hier  Melodie: hier

zum Anfang der Seite


Ostern (12./13.April 2020)

Das Osterfenster in der evangelischen Michaelskirche in (Ober-)Böbingen zeigt den Engel am leeren Grab, seinen Blick zum Himmel, zur Ostersonne hinaufweisend. Die Schöpfung wartet ebenfalls auf Erlösung und am Himmel sind schon als pfingstliches Motiv die Feuerzungen zu sehen.

Schriftwort
Maria von Magdala stand vor dem Grab Jesu und weinte. […] Jesus sagte zu ihr: Maria. Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. […] Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. (Johannes 20, 11 – 18)

Gedanken zum Schriftwort
Anfang Januar wurde von einer neuartigen Infektion berichtet, die im fernen China zur Abriegelung einer Millionenstadt führte. Hätte damals einer vorhergesagt, welche Folgen das in nur drei Monaten bei uns haben würde, man hätte es nicht geglaubt. Heute fragen viele: Wird es wieder, wie es einmal war? Oder haben wir unser altes Leben für immer verloren?

Auch Maria weiß nicht, wie es weitergeht. Als sie am frühen Ostermorgen kommt, den toten Jesus zu salben, begegnet sie dem Auferstandenen. Sie erkennt ihn aber nicht, weil er so anders ist. Jesus ist nicht in das alte Leben zurückgekehrt, sondern zu neuem gekommen. Maria nimmt er mit. Ihr öffnet sich in der Begegnung mit dem Auferstandenen das Leben ganz neu. Wie froh ist sie! Drei Tage vorher hätte sie eine solche Freude nicht für möglich gehalten.

Das Leben ändert sich fortwährend – manchmal unmerklich, dann wieder in einem großen Satz. Wird das Leben wieder, wie es war? Wer kann das heut schon wissen? Entscheidend ist, was auch im Chorfenster der Böbinger Michaelskirche steht:

Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben

Blickkonzentration

Gebet
Du, Gott, schenkst Leben.
Doch nicht immer wissen wir dieses Geschenk zu schätzen.
Herr, gib uns auch in schwierigen Zeiten den Blick für das Gute, das du in jedes Leben hineinlegst.
Bewahre uns vor dem Irrtum, es müsse im Leben alles glattgehen.

Schenke uns die Einsicht, dass Schwierigkeiten und Krisen Zugaben zum Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen.

Herr, gib unserer Liebe Bestand und unserem Glauben Ausdauer. Amen.

Lieder
Christus Dein Licht… (Taize), Melodie und Text: hier
Herr, du bist die Hoffnung (GL 707), Melodie: hier Text: hier

zum Anfang der Seite


Für Familien und Kinder

Vier besondere Tiere, die uns durch die Karwoche bis Ostern begleiten

Palmsonntag:            der Esel – klug, gelassen und stark
Jesus reitet auf einem Esel nach Jerusalem, wo er von den Menschen wie ein König empfangen wird. In biblischer Zeit war der Esel das Reittier eines Königs. Mit seiner Klugheit, Gelassenheit und Stärke kann er uns ein gutes Vorbild sein.

 

Gründonnerstag:   das Lamm– wehrlos und unschuldig
Wir denken an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern gefeiert hat. Bei diesem jüdischen Festmahl, dem Pessach-Fest, wurde und wird Lamm gegessen. Es erinnert die Juden an den Auszug aus der Knechtschaft in Ägypten. Wenn wir Christen Jesus als „Lamm Gottes“ bezeichnen, dann steht dahinter die Vorstellung, dass ein kleines Lamm ganz wehrlos und unschuldig ist – genauso wie Jesus, als er am Kreuz starb.

 

Karfreitag:    der Hahn – sein Schrei weckt uns auf
Petrus will Jesus treu sein und doch schafft er es nicht, als er von den römischen Soldaten angesprochen wird.  Es passiert, wie Jesus ihm gesagt hat: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich drei Mal verleugnen. Der Hahn mahnt uns zu Wachsamkeit und Treue.

 

 

Ostern:      der Schmetterling – verwandeltes Leben
Nach einigen Tagen im dunklen Kokon verwandelt sich die Raupe in einen Schmetterling. Er erinnert uns an Jesus, der aus dem Grabesdunkel in helles, lebendiges Licht tritt. Die Schönheit und Leichtigkeit des Schmetterlings schenkt uns eine Ahnung, wie das neue, verwandelte Leben sein könnte.


Christian Badel, www.kikifax.com, In: www.Pfarrbriefservice.de

Wo sind die Eier?

Die Hühner haben sich zum Osterfest etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie haben diesmal ihre Eier vor dem Osterhasen versteckt. Nun wird es für ihn verdammt schwierig. Zwölf Eier muss er finden. Hilfst du ihm dabei?
Christian Badel, www.kikifax.com, In: www.Pfarrbriefservice.de

Auflösung findest du auf dieser Seite ganz unten.


Kindergottesdienst im Livestream – Gott ist immer noch da

Die Ausbreitung des Corona-Virus soll gebremst werden. Deshalb sollen wir in unseren Gemeinden nicht mehr zu Gottesdiensten zusammenkommen.

Wir feiern am kommenden Sonntag, den 22. März 2020, um 10 Uhr einen kleinen Gottesdienst. Ihr könnt ihn live über das Internet mitfeiern. Wir streamen den Gottesdienst ins Netz, hier und auf YouTube:
https://www.kinderkirche-wuerttemberg.de/kindergottesdienst-im-livestream

Hier finden Sie kleine Erzählvideos biblischer Geschichten von einer Erzieherin unseres Kindergartens:
https://www.youtube.com/channel/UCIlDNU9liZxS-MINktRXylQ/featured
und hier für Krippenkinder: https://petraonlinekrippe.wordpress.com/

Ein Gebet für Familien in Corona-Zeiten (entwickelt von Susanne Leitner, Jochen Leitner)
Abendgebet_Sorgen-Freuden-Topf

Gebetszeit in der Familie

 Vorbereitungen

Tisch herrichten: Kerze, Bibel, Kreuz, Gesangbuch
Bibeltext heraussuchen und aufschlagen
Lieder herrichten – Musikinstrument?
Verabredung: Wer macht was?
Störungen durch Handy, etc. vermeiden

Eröffnungsvers
Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. (evlt. singen)
Kreuzzeichen / Votum
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Kurzer Austausch
Was ist das für ein Tag heute?
Ereignisse in der Familie, aber auch die Glaubensfeiertage im Jahreskreis
Bibeltext
siehe oben
Gedanken zum Schriftwort
(siehe oben)
Gemeinsames Vaterunser
Gebet zum Tag
(siehe oben)
Segenswort
Der HERR segne uns und behüte uns, der HERR lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig, er wende uns sein Angesicht zu und schenke uns Heil. Amen.
Lied

zum Anfang der Seite


Ansprechpartner

Wenn Sie eine Seelsorgerin oder einen Seelsorger erreichen möchten und einfach in dieser besonderen Zeit mit jemandem reden möchten:

Katholisch in der Seelsorgeeinheit

Bernhard Weiss 07173 / 6043 Bernhard.Weiss(ad)drs.de
Daniela Kriegisch 07174 / 805861 Daniela.Kriegisch(ad)drs.de
Johannes Angstenberger 07174 / 803111 Johannes.Angstenberger(ad)drs.de
Joji Mathew 07173 / 7163178 Joji.Mathew(ad)drs.de
Patrick Grazer 07174 / 8049111 Patrick.Grazer(ad)drs.de

Evangelisch im Distrikt

Margot Neuffer 07173 / 5863 Margot.Neuffer(ad)elkw.de
Rudolf Spieth 07173 / 13654 Rudolf-Reimund.Spieth(ad)elkw.de
Sabine Löffler-Adam 07173 / 6009 Sabine.Loeffler-Adam(ad)elkw.de
Tino Hilsenbeck 07173 / 7812 Tino.Hilsenbeck(ad)elkw.de
Ulrike Haas Schemske 07174 / 6852 ulrike.haas-schemske(ad)elkw.de
Lars Wittek 07173 / 9147701 wittek(ad)kirche-heubach.de

evangelisch-freikirchlich

Nils Dollinger (ev.-freikirchl.) – 07173 / 5816 pastor(ad)baptisten-heubach.de

zum Anfang der Seite


Weiterführendes

Anleitung zu einer Schriftbetrachtung eines biblischen Textes

  • Einladen
    Laden Sie Gott, den Vater, Sohn und Heiligen Geist ein und machen Sie es sich bewusst, dass er nicht weit weg ist. Sprechen Sie ein einladendes Gebet – er hört Sie.
  • Lesen
    Lesen Sie einen Bibelabschnitt. Bibelworte wollen lebendig werden und zu Ihnen reden. Merken Sie sich, wo Ihre Gedanken „hängen“ bleiben. Vielleicht ist genau dies das Reden Gottes in Ihre Lebenssituation.
  • Verweilen
    Bleiben Sie bei den Ihnen wichtig gewordenen Gedanken des Textes hängen. Denken Sie darüber nach. Bitten Sie Gott im Gebet, dass er Aussagen deutlich(er) macht.
  • Schweigen
    Werden Sie für einige Minuten ganz still und lassen Sie Gott zu Ihnen sprechen. Evtl. schreiben Sie sich die Hauptgedanken auf.
  • Handeln
    Welche Konsequenzen könnte dieser Text für Ihren Alltag haben? Wie konkret könnte dies aussehen? Evtl. kann ein Wort aus dem Text Sie in den kommenden Tagen als Ermutigung oder Trost begleiten?
  • Beten
    Sprechen Sie zum Abschluss noch einmal mit Gott. Machen Sie Dinge, die Ihnen wichtig geworden sind vor IHM fest. Treffen Sie Entscheidungen und bitten Sie ihn um Kraft, Mut, Entschlossenheit und Veränderungskraft für den Alltag.

Gebet des lutherischen Weltbundes

Eine Möglichkeit ist, jeden Tag um 12 Uhr alles andere für einen Moment zu lassen und zu beten – vielleicht mit den folgenden Fürbitten, die aus der Gemeinschaft der lutherischen Kirchen stammen:

O Gott, unser Heiland, zeige Dein Erbarmen für die ganze Menschheitsfamilie, die gerade in Aufruhr ist und beladen mit Krankheit und Angst.
Höre unser Rufen, o Gott.
Komm uns zur Hilfe nun, da sich das Coronavirus auf der ganzen Erde ausbreitet. Heile die, die krank sind, unterstütze und beschütze ihre Familien, Angehörigen und Freunde vor Ansteckung.
Höre unser Rufen, o Gott.
Schenk uns deinen Geist der Liebe und Besonnenheit, auf dass wir zusammenwirken, um die Ausbreitung des Virus und seine Wirkungen einzuschränken und zum Erliegen bringen zu können.
Höre unser Rufen, o Gott.
Mach uns wach, aufmerksam und vorausschauend im Blick auf die Bekämpfung von Krankheiten überall: die Malaria, das Dengue-Fieber, die HIV-Krankheit und die vielen anderen Krankheiten, die bei Menschen Leid verursachen und für etliche tödlich enden.
Höre unser Rufen, o Gott.
Heile unsere Selbstbezogenheit und unsere Gleichgültigkeit, wo wir uns nur dann sorgen, wenn wir selbst vom Virus oder anderem Leid getroffen sind. Eröffne uns Wege, aus unserer Zaghaftigkeit und Furcht hinaus, wenn unsere Nächsten für uns unsichtbar werden.
Höre unser Rufen, o Gott.
Stärke und ermutige die, die im Gesundheitswesen, in Praxen und Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und anderen Bereichen der Medizin arbeiten: Pflegende, Fürsorgende, Ärztinnen und Ärzte, Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger, Mitarbeitende in Krankenhäuser – alle, die sich der Aufgabe widmen, für Kranke und ihre Familien zu sorgen.
Höre unser Rufen, o Gott.
Inspiriere die Forschenden, die an Impfstoffen, Medikamenten und der Herstellung medizinischer Ausstattung arbeiten. Gib ihnen Erkenntnisse und Weitblick.
Höre unser Rufen, o Gott.
Erhalte die Menschen, deren Arbeit und Einkommen durch Schließungen, Quarantänen, geschlossene Grenzen und andere Einschränkungen bedroht sind. Beschütze alle, die reisen müssen.
Höre unser Rufen, o Gott.
Leite die politisch Verantwortlichen, dass sie die Wahrheit sagen und danach handeln. Halte die Ausbreitung von Falschinformation und Gerüchten zurück. Hilf, dass Gerechtigkeit waltet, sodass allen Menschen auf der Erde Heil und Heilung erfährt.
Höre unser Rufen, o Gott.
Heile unsere Welt. Heile unsere Körper. Stärke unsere Herzen und Sinne. Und in der Mitte des Aufruhrs gib uns Hoffnung und Frieden.
Höre unser Rufen, o Gott.
In deinen gnädigen Armen halte alle, die gestorben sind und die in dieser Zeit sterben werden. Tröste ihre Hinterbliebenen, tröste die, die verzweifelt sind.
Höre unser Rufen, o Gott.
Gedenke deiner Familie, der ganzen Menschheit, und deiner ganzen Schöpfung, in deiner großen Liebe.
Amen.

Ostern – In die Dunkelheit der Nacht leuchtet das Licht der Auferstehung

 

 

 

 

 

 

 


Weiterführende Seiten evangelisch und katholisch

Du bist nicht allein: Die evangelische Landeskirche facebook – Gottesdienst zum daheim ansehen: Die Gottesdienstreihe „Du bist nicht allein“ bringt den Gottesdienst ins Wohnzimmer. Den Start macht Prälatin Gabriele Wulz aus dem Ulmer Münster. Außerdem wird es auch am kommenden Wochenende live im Internet gestreamte Gottes- und Kindergottesdienste geben.

Gemeindeleben online Eine Zusammenstellung von Initiativen und Hilfen aus den Kirchengemeinden und -bezirken sowie Werken der württembergischen Landeskirche und anderer Kirchen im deutschsprachigen Raum finden Sie auf dieser Sonderseite

geistliche Texte zur Corona-Pandemie. Die Zusammenstellungen werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

Worte der Hoffnung mit kurzen Videoandachten des evangelischen Kirchenbezirks finden Sie jeden Tag neu auf diesem Kanal u.a. auch eine Andacht in der Karwoche mit Pfarrer Rudolf Spieth

Youtubekanal der evangelischen Kirchengemeinde Heubach mit Andachten, Gottesdiensten und kleinen Bodenbilderzählungen

https://www.drs.deDie Internetpräsenz der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Hier können Sie unter anderem Gottesdienste im Livestream oder geistliche Impulse abrufen. Zudem erhalten Sie hier z.B. Vorlagen für Hausgottesdienste.

https://wir-sind-da.online – Eine Website des BDKJ der Diözese. Hier sind für die Zielgruppe Jugendliche, Kinder und Familien viele sehr kreative Ideen zusammengestellt.

https://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html – Eine Seite der Erzabtei Beuron. Hier finden Sie das „Schott Messbuch“, für jeden Tag die Zusammenstellung der Tagesliturgie der Kirche.

drs.de/dateisammlung/gemeindeleben-in-zeiten-der-krise.html Zahlreiche Initiativen von Kirchengemeinden und anderen kirchlichen Trägern sind hier als Anregung zusammengestellt.

https://www.internetseelsorge.de/seelsorge-online – Die Internetseelsorge bieten für Menschen in schwierigen Lebenssituationen an, in einen Mail-Dialog über ein gesichertes Web-Mail-System zu kommunizieren. Das Angebot wendet sich an alle, die Fragen zu ihrem Leben und Glauben haben, über Schwierigkeiten und Probleme mit jemandem in Kontakt kommen möchten.

Gottesdienste mit Bernhard Weiß


Die Evangelische Landeskirche in Württemberg lädt dazu ein, gleichzeitig mit vielen anderen in Baden-Württemberg, sich täglich um 19:30 Uhr Zeit für ein Gebet 🙏🏻 zu nehmen, um mit denen verbunden zu sein, die sich derzeit nicht im Gottesdienst treffen können. Zu diesem Gebet sollen die Kirchenglocken 🔔 rufen. Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July: „Die Glocken sollen uns daran erinnern, dass wir unser Leben auch in diesen Krisentagen mit dem großen Horizont der Gegenwart Gottes sehen. Die Glocken rufen uns zur Andacht und Fürbitte. Wir denken an die kranken Menschen und alle, die im medizinisch-pflegerischen Bereich, im öffentlichen Dienst, in den Familien und Nachbarschaften für Unterstützung und Hilfe sorgen.“ Eine Kerze ins Fenster zu stellen, könne ebenfalls ein Zeichen des christlichen Miteinanders und der Solidarität mit den am Corona-Virus Erkrankten sowie den unter Quarantäne stehenden Betroffenen sein, sagte July.

In Baden-Württemberg ist das Glockenläuten auch ein Signal der Ökumene ⛪: Auch die Kirchengemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie der Evangelischen Landeskirche in Baden sind von ihren Kirchenleitungen aufgerufen, jeweils um 19.30 Uhr ihre Gemeindeglieder zum Gebet einzuladen.

Und noch eine Einladung steht – wer beide Einladungen miteinander verbindet, kann sich schon ab 19 Uhr musikalisch einstimmen: So ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) dazu auf, täglich um 19 Uhr gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen“ 🌜 zu singen oder zu musizieren. Das könne auch auf dem eigenen Balkon und im Garten geschehen, so die EKD.


 

 

 

 

 

 

zum Anfang der Seite

Comments are closed.