Futtern wie bei Luthern

Einen inspirierenden und fröhlichen Abend erlebten die über 45 Gäste und Akteure des Lutheressens am 14.Juli im festlich geschmückten Gemeindehaus. Bei leckerem Essen konnten sie Luthers Tischreden lauschen und mit der Gruppe Banda Colini mittelalterlicher Musik genießen. … weiter

Rückblick auf die Gottesdienste zur Woche der Diakonie

„Geht’s noch?“ – so lautete die doppelt bedeutende Frage über der Woche der Diakonie vom 25. Juni bis zum 2. Juli.

Dabei wurde vor allem das Thema Armut auf zweierlei Weise in den Blick genommen. Am 2. Juli kam es denn auch in zwei Gottesdiensten zum Klingen, als in Bartholomä und in Heubach eingeladen wurde, am 3. Sonntag nach Trinitatis miteinander zu feiern.

Es war Diakonin Doris Beck, Pfarrer Tino Hilsenbeck, Diakon Lars Wittek und Pfarrer Rudolf Spieth ein Anliegen, das Thema Armut in einer unmoralischen, humorvollen, aber dennoch tiefgründigen Weise zu beleuchten und mit der biblischen Botschaft in Verbindung zu bringen.

Sowohl in Bartholomä stand dabei ein Text aus dem Jakobusbrief im Mittelpunkt: Es gilt, Menschen ganz unabhängig von ihrem Äußeren sozusagen mit Gottes Augen sehen zu lernen, ihnen Respekt entgegen zu bringen und eine „Haltung“ der Solidarität mit armen Menschen auszuprägen.

Das wurde in einer Videosequenz zum Thema „Macht Geld glücklich?“ eingeführt und durch die Predigt vertieft, in der Diakonin Beck über die Herausforderungen der Arbeit in den diakonischen Bezirksstellen interviewt wurde.

In ähnlicher Weise – nämlich unter Einführung desselben Textes und einer humorvollen Videosequenz – stand in Heubach die Frage im Mittelpunkt: „Was verdienen wir?“ Dazu durften sich die Gottesdienstbesucher ein Geldstück aus einem Korb nehmen. Die Antwort auf die Frage, was einem jeden Menschen zusteht, gibt eigentlich der letzte Vers in Jakobus 2,13, wo es heißt, dass „die Barmherzigkeit über das Gesetz triumphiert“. Es bleibt sich gleich, „wieviel“ wir verdienen. Wichtig ist zu wissen, „was“ wir verdienen – nämlich einen sorgenfreien Platz in dieser Welt.

Die Lieder und die Gebete waren passend zu diesem so wichtigen Thema ausgesucht, die Mitwirkung des Chores der St-Ulrich-Kirche Heubach bereicherte das Feiern an diesem Morgen.

Die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste konnten die Erkenntnis mit in den Sonntag nehmen, dass das Thema „Armut“ nicht nur Sache der verfassten und organisierten Diakonie sein darf, sondern dass ein jedes die Aufgabe und die Möglichkeit hat, am „sorgenfreien Raum“ für alle Menschen mitzuarbeiten.

Die Haltung, die dabei an den Tag gelegt wird, kann dabei die entscheidende verändernde Kraft sein.


 

500 Jahre Reformation

Reformation in NÄCHSTER Nähe – Erlebnistour für Fußgänger

Martin Luther und Diakonie – passt das zusammen? Lassen Sie sich mitnehmen auf eine spannende Spurensuche an geschichtsträchtige Orte und einladen zu erhellenden Einblicken in die diakonische Arbeit von heute. Geschichte und Gegenwart verknüpfen sich. In Heubach bietet der Kreisdiakonieverband Ostalbkreis in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und diakonischen Einrichtungen eine Erlebnistour für Fußgänger an.

Manche „alte“ Erkenntnis weist uns bis heute die Richtung in unserem Handeln:
„Mein Nächster ist jeder Mensch, vor allem der, der Hilfe braucht“ Martin Luther

HEUBACH Freitag, 30. Juni 2017 17.00 – 19.00 Uhr
Start am Kirchenlädle , Klotzbachstr. 31, 73540 Heubach
Kirchenlädle, Tafelladen, Ökum. Sozialstation, Schulmuseum
im Anschluss “Mahlzeit” im Kirchgarten der evang. St. Ulrich Kirche
max. Teilnehmerzahl: 25 Personen

Anmeldung unter:
Telefon 07361.37051-0
Fax 07361.37051-19
info@diakonie-ostalbkreis.de

für weitere Informationen zu dieser Veranstaltungsreihe diesem Link folgen
-> 500 Jahre Reformation

Die Diakonie informiert

titelbild-infoheft-diakonieDie Diakonie im Ostalbkreis hat in einer kleinen Broschüre eine Vielzahl von Informationen und Ansprechpartnern für Unterstützungsleistungen des Staates und der Kommunen zusammengestellt. Sie ist insbesondere für Menschen mit kleinem Geldbeutel gedacht und eine wertvolle Orientierungshilfe in der Frage: Wen kann ich mich in meiner persönlichen Bedarfssituation wenden?. Die Broschüre steht hier zum speichern bereit.

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Bildgalerie Winterspielplatz

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Bildgalerie Mahlzeit – Kirche die mir schmeckt

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Öffentlicher Bücherschrank

 Seit dem letzten Sternstundengottesdienst gibt es in unserer Kirche einen öffentlichen Bücherschrank. Der Schrank wird den Winter über im Kirchenraum stehen und lädt ein, sich mit Lesefutter für die kalte Jahreszeit auszustatten. Jeder darf sich am Schrank bedienen und gerne auch Bücher einstellen. Im Frühjahr soll er dann in den Torbogen des Blockturms umziehen, um noch besser zugänglich zu sein und die Menschen der Stadt zum Büchertausch anzuregen.buecherschrank1-2

Sitzen in der Stille

Immer mehr Menschen spüren, dass sie sich erschöpfen im „zu viel“, „zu schnell“, „zu laut“ des Alltags.

Verordnete oder selbstauferlegte Programme zur Erholung erhöhen den Druck, auch das noch zu schaffen.

In den christlichen Kirchen gibt es eine alte Tradition, Kraft zu schöpfen—in der Stille.

Was jeder für sich tun kann, vertieft sich im gemeinsamen Schweigen.

Künftig gibt es jeden Monat, am zweiten Freitag, um 19 Uhr in der St.-Ulrichkirche das Angebot des „Sitzens in der Stille“. Ausnahme: im August ist kein „Sitzen in der Stille.“

Sie müssen nichts mitbringen außer warmer und bequemer Kleidung.

Wir sitzen auf Stühlen. Nach dem Beginn „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ wird ein biblischer Text gelesen. Danach schweigen wir 15 Minuten. Nach einem Gong besteht die Möglichkeit, schweigend eine Runde im Kreis zu gehen, anschließend wird erneut 15 Minuten geschwiegen.

Nach einem weiteren Gong bitten wir um Gottes Segen und gehen schweigend auseinander.

Es ist nicht notwendig, jedes Mal teilzunehmen. Sie sind jederzeit herzlich willkommen.

Pfarrer Thomas Adam